Guck mal: So viele Kinder muss man im Blick haben…

Unter dem Namen „Die Zeit-Lupen“ engagieren sich Eltern und Freunde des Dresdner Kinderhaus Regenbogen in der Neustadt für die Aktion Weil Kinder Zeit brauchen. Auf kreative Weise verdeutlichen sie mit dem nachstehenden Video, was Erzieherinnen und Erzieher täglich leisten.

Danke, tolle Aktion!

Vorher-Nachher-Aktion in Pulsnitz

Auch die Kita „Spatzennest“ in Pulsnitz der Volkssolidarität Bautzen beteiligte sich an der Vorher-Nachher-Aktion. Mit diesem Bild werden Eltern und Gäste der Einrichtung auf die minimalen Auswirkungen des veränderten Personalschlüssels aufmerksam gemacht. Danke!

Kita Spatzennest in Pulsnitz beteiligt sich

Foto-Aktion zur Änderung des Personalschlüssels in den Kitas Sonneninsel in Chemnitz, Regenbogenland in Zwickau und Zwergenland in Weißwasser

Diese Kitas haben am 31.08.15 und 01.09.15 jeweils Fotos aufgenommen, um sie in ihren Einrichtungen aushängen und die Eltern auf den (kaum vorhandenen) Unterschied aufmerksam zu machen.

Kita Regenbogenland 31.08.2015

Kita Regenbogenland in Zwickau am 31.08.201

Kita Regenbogenland 01.09.2015

Kita Regenbogenland in Zwickau am 01.09.2015

 

 

 

 

 

 

 

Kita Zwergenland in Weißwasser

Kita Zwergenland in Weißwasser

 

 

 

 

 

 

 

Kita Sonneninsel in Chemnitz

Kita Sonneninsel in Chemnitz

18 Kinder im Blick behalten

Hier eine kleine Übung:

Heute: Personalschlüssel in Kitas von1:13 auf 1:12,5 – Was bringts?

Ab heute gilt in sächsischen Kitas ein verbesserter Personalschlüssel. Eine Fachkraft kümmert sich ab heute anstatt bisher um 13 Kinder  nun nur noch um 12,5 Kinder. Damit greift der erste Schritt hin zu einem Personalschlüssel von 1:12, der ab September 2016 umgesetzt wird.

Die Frage ist: Was bringt es?

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Mit zwei Personalstellen „große Sprünge für unsere Kleinen“

Was man mit mehr Personal alles leisten kann – Ein Praxisbericht.

Im Rahmen des Aktionsprogramms „Ausbau Kita-Plätze“ erhielt unsere Kita auf Grund von Strukturverschiebung und Sanierung vor zwei Jahren zwei Stellen zusätzlich. Das empfanden wir im Team als eine große Erleichterung. Wir konnten einige Verbesserungen umsetzten, die sich unmittelbar auf die Betreuung der Kinder und deren Wohlbefinden auswirkten. So konnten wir u.a. jeder Kindergartengruppe (18 Kinder-ein Erzieher) einen festen Springer zuordnen. War der Springer nicht anders eingeteilt, konnte er mit dem  Erzieher gemeinsam in der Gruppe arbeiten. Sie konnten sich u.a. gemeinsam über die Entwicklung der Kinder austauschen sowie die Beobachtungs- und Dokumentationsarbeit zusammen bewältigen. War einer im Urlaub oder krank, konnte der andere die Gruppe eingespielt übernehmen (es fehlen im Durchschnitt am Tag 4,9 Mitarbeiter durch Urlaub, Krank, Weiterbildung, Kur…). Es mussten keine Kinder in dieser Zeit aufgeteilt werden. Leider fiel diese Förderung weg und wir mussten in diesem Jahr zwei Erzieher an andere Kitas abgeben.

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Kultus-Haushalt gibt Kindern ein stabiles Fundament

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion kleber_kita_schluessel

„Es ist unsere Aufgabe, den Kindern in Sachsen ein gutes und stabiles Fundament zu geben, denn sie sind das Fundament unserer Zukunft“, erklärte Juliane Pfeil am Dienstag in der Debatte zum Haushalt 2015/16. Dazu leiste der neue Haushalt einen wichtigen Beitrag. Pfeil verwies vor allem auf die schrittweise Senkung des Personalschlüssels in Kindergärten und Krippen. „Mit jeder Stufe werden mehr Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas tätig sein. Bis 2018 benötigen wir ungefähr 2.360 zusätzliche Fachkräfte.“

„Um dies in Zahlen zu fassen: Das Land Sachsen wird 2015/16 für die Absenkung des Schlüssels in den Kindergärten 53,8 Mio. bzw. 83,2 Mio. bereitstellen – also insgesamt 137 Mio. mehr in diesem Doppelhaushalt.“ Dies werde ohne eine Anhebung der Elternbeitrags-Grenze umgesetzt. „Das Gesetz über Kindertageseinrichtungen bleibt in diesem Punkt unangetastet.“

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Sparbrötchenvariante Kita

Wohlfahrt macht Neuanfang sächsischer Sozialpolitik aus
Zuversicht trotz Licht und Schatten in Koalitionsvertrag und Doppelhaushalt

LPK 24.2.2015

(Dresden) Alljährlich legen Sachsens Wohlfahrtsverbände einen gemeinsamen Wohlfahrtsbericht vor. Der heute vorgestellte Bericht „Sozialpolitik in Sachsen. Bestandsaufnahme und Perspek-tiven“ behandelt nicht wie in den Vorjahren Einzelaspekte des Wohlfahrtswesens, sondern legt vielmehr einen Parforceritt über das gesamte sozialpolitische Gelände hin, um in 13 Fachkapiteln von Familie bis Pflege die gegenwärtige Situation im Land zu analysieren, die Vorhaben der Sächsischen Staatsregierung zu bewerten und – neben einem eigenen Beitrag der Wohlfahrt – konkrete Handlungsschritte anzuregen.

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Wohlfahrtsverbände nehmen zur Änderung des sächsischen Kita-Gesetzes Stellung

Haushaltsbegleitgesetz sieht Schlüsselverbesserung vor – aber auch Aufhebung des Fachkraftgebots und Anhebung der Elternbeiträge

Logo Haushaltsbegleitgesetz sieht Schlüsselverbesserung vor – aber auch Aufhebung des Fachkraftgebots und Anhebung der Elternbeiträge
In einer Stellungnahme zum Referentenentwurf kritisiert die Liga der Freien Wohlfahrtspflege insbesondere die Öffnung des Personaleinsatzes für pädagogische Hilfs- und Assistenzkräfte im Krippenbereich. Durch den zusätzlichen Anleitungsbedarf würden die ohnehin knappen Personalressourcen zusätzlich gebunden und stehen den Kindern damit nicht unmittelbar zur Verfügung.
„Es besorgt uns zusätzlich, dass die Öffnung für Nicht-Fachkräfte den Krippenbereich bereits zwei Jahre vor der Schlüsselverbesserung ereilt. Hier besteht die Gefahr, dass Kommunen aus Haushaltsgründen auf die Ersetzung von Erzieherinnen und Erziehern durch geringer Qualifizierte dringen. Ein Bärendienst gerade für die Jüngsten“, so AWO Fachreferent Volker Abel Fattah, der derzeit dem Liga Fachausschuss Kinder- und Jugendhilfe vorsteht.

Die Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden: Liga-Stellungnahme

Rückblick Friedensgebet in der Nikolaikirche

„In der Leipziger NikolaiPfarrer Bernhard stief Martin henkerkirche versammelten sich gestern sehr viele Menschen zum Friedensgebet um 17:00 Uhr. Sicherlich unter dem Eindruck der unsäglichen, in vielen sächsischen Städten öffentlich zur Schau gestellten Ablehnung von Menschen anderer Kultur und Religion.

Doch sicherlich auch aus Anlass des Themas: „Die schwarze Null“
Der Konvent der Leiterinnen und Leiter evangelischer Kitas in Leipzig und Umgebung machte die Anwesenden auf die Zustände in der sächsischen Kinderbetreuung aufmerksam. Sie legte den Fokus dabei nicht so sehr auf den Betreuungsschlüssel, sondern machte deutlich, dass „0“ Stunden für alle mittelbare pädagogische Arbeit (Elterngespräche/Elternabende, Beobachtung/Dokumentation, Vor-/Nachbereitung der päd. Arbeit,
Teamberatung/Supervision) zur Verfügung stehen.

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