Vorschlag mittelbare pädagogische Arbeitszeit

Einen Vorschlag der Liga Sachsen, wie die Finanzierung der mittelbaren pädagogischen Arbeitszeit von 4 Stunden pro Fachkraft und Woche in den Doppelhaushalten 2019/2020 und 2021/2022 stufenweise umgesetzt werden kann, lesen Sie hier:

2017 Vorschlag mittelbare pädagogische Arbeitszeit_einschl. Anlage

Zeit für Kinder – Zeit für Kinderrechte!

Zum diesjährigen Weltkindertag am 20. September 2017 erneuern die Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) in Sachsen ihre Forderungen zu den Kinderrechten. So sollen diese endlich in das Grundgesetz aufgenommen werden. Doch auch mit anderen Aktivitäten setzen wir uns für die Umsetzung der Kinderrechte ein.

„In der Arbeit mit Flüchtlingskindern möchten wir als Landesverband das große Engagement der zahlreichen Initiativen und Projekte würdigen, die in ganz Sachsen angeboten werden und sie der Öffentlichkeit bekannt machen“, sagt Christina Koch, Vorstandmitglied des DKSB LV Sachsen e.V. „Ausgezeichnet und geehrt werden herausragende Projekte, die Einwandererkindern helfen, in Sachsen gut anzukommen, das Leben kennen zu lernen und Kontakt zu Gleichaltrigen über kulturelle, sportliche und informelle Bildungsangebote zu erhalten“, ergänzt Gisela Grüneisen aus dem DKSB Landesvorstand. Aus diesem Grund wird am 20.09.2017 um 10.30 Uhr im Sächsischen Landtag zum dritten Mal der „Sterntaler“-Preis verliehen. Das ist eine gemeinsame Auszeichnung des Sächsischen Ausländerbeauftragten, Geert Mackenroth, sowie des Kinderschutzbundes in Sachsen. Die Verleihung des Preises nehmen Geert Mackenroth, die Sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch, sowie Christina Koch und Gisela Grüneisen als Vorstandsmitglieder des DKSB LV Sachsen e.V. vor.
Die Orts-, Kreis- und Regionalverbände des Kinderschutzbundes in Sachsen führen rund um den Weltkindertag Veranstaltungen für Kinder und deren Familien durch. So lädt der DKSB Kreisverband Freiberg e.V. mit vielen anderen Partnern am 20.09.2015 um 15 Uhr wieder zum Kindertrommeln und zum Kinderrechte-Rap am Obermarkt ein. Erwartet werden ca. 800 Schülerinnen und Schüler. Der Leipziger Ortsverband schließt seine Kitas an dem Tag bereits nach dem Mittag und beteiligt sich an der Aktion „Weil Kinder Zeit brauchen“ des Paritätischen Sachsen und vieler weiterer Akteure in Leipzig am Rondell des Clara-Zetkin-Parks. Hiermit soll auf die Verbesserung des Personalschlüssels in den sächsischen Kindertagesstätten aufmerksam gemacht werden. Alle Kinder, Eltern und Fachkräfte sind zum Kinder- und Familienfest mit dem Höhepunkt um 16.59 Uhr herzlich eingeladen.

1954 wurde der Weltkindertag von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen mit dem Ziel, das öffentliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Kinder nicht Eigentum ihrer Eltern sind, sondern eigene Rechte haben. Heute wird der Weltkindertag in mehr als 145 Ländern begangen – an welchem Tag und auf welche Weise, das haben die Vereinten Nationen den Mitgliedsstaaten freigestellt. Deutschland feiert den Weltkindertag am 20. September.

Kontakt über:
Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V.
Christina Koch, Gisela Grüneisen, Vorstandsmitglieder
über Tel.: 0351 – 42 42 044
Olaf Boye, Geschäftsführer
Tel.: 0351 – 42 42 044
www.kinderschutzbund-sachsen.de
info@kinderschutzbund-sachsen.de

Pressemitteilung: PM_Weltkindertag_DKSB_LV_Sachsen_19.09.2017_final

Berichterstattung MDR zu den Kundgebungen

Landesweite Aktionen am Weltkindertag für bessere Rahmenbedingungen in Sachsens Kitas

Kundgebung zum Weltkindertag am 20.09.2017 in Dresden

Bild-fuer-Posting_bessere_Kita-1040x74212 Jahre nach Einführung des sächsischen Bildungsplanes müssen wir immer noch und immer wieder die verantwortlichen Entscheidungsträger sowohl in der Landes-, als auch in der Kommunalpolitik darauf hinweisen, dass frühkindliche Bildung ohne entsprechende Rahmenbedingungen nur ein Vorgaukeln von vermeintlicher Qualität gegenüber Ihnen als unseren Kunden darstellt.

Wir sind seltenst in der Lage Ihren Kindern individuell zur Verfügung zu stehen, wir schaffen es nur unzureichend bei immer weiter steigenden Anforderungen gut gemeinte und gedachte Bildungsideen methodisch in den Alltag zu übertragen. Ein Personalschlüssel der für alle sächsischen Einrichtungen gleichermaßen gilt, jedoch keine Minute für die Kompensation von Urlaubs- und Krankheitszeiten, Weiterbildung und Vor- und Nachbereitungszeiten beinhaltet, kann nicht tragfähig und zukunftsorientiert sein.

Die aktuelle Landesregierung verschließt Ihre Augen und Ohren vor diesen Tatsachen und behauptet es sei doch schon genug getan. Wer in unsere Schulen schaut und das ist unsere zweite Bildungseinrichtung nach der Kita, sieht und spürt was passiert, wenn dies über Jahre hinweg nicht verändert wird. Personal wird verschlissen, zu wenige Fachkräfte werden ausgebildet, Familien und Kinder müssen mit dem was da ist zurechtkommen und fühlen sich oft allein gelassen.

2019 finden die nächsten Landtagswahlen in Sachsen statt. In wenigen Tagen wählen wir einen neuen Bundestag. Erste Versprechungen in Sachen Bildung werden gemacht. Kostenfreie Kitas könnten eine gewisse Bildungsgerechtigkeit herstellen, würden jedoch nichts an den schlechten Rahmenbedingungen im Alltag verändern.

Ein sachsenweites Bündnis von Trägern, Eltern und Gewerkschaften wird am 20.09.2017 dem Weltkindertag erneut landesweit auf diese Misere aufmerksam machen.

Wenn Sie als Eltern gern mit nach Dresden kommen wollen, würden wir uns über eine solche physische Unterstützung sehr freuen. Rund um die Kundgebung wird es ein Kinderprogramm geben.

Mehr Informationen unter: http://die-bessere-kita.de/weltkindertag2017/

Gründung des Graswurzelbündnisses

Bessere Rahmenbedingungen in Sachsens Kitas

Graswurzelbündnis Logoentwicklung.cdrDeutliche Erhöhung des Personalschlüssels, Anerkennung der Vor- und Nachbereitungszeit, Freistellung der Kita-Leitung für administrative Aufgaben und zusätzliches Verwaltungspersonal zur Unterstützung der Kita-Leitung. Dies sind die Forderungen des Graswurzelbündnisses „Die bessere Kita“, zu deren Erstunterzeichnern die AWO Zwickau und die AWO Chemnitz zählen. Die Gründung des Bündnisses wurde auf der Sitzung der Graswurzelinitiative am 31. August 2017 beschlossen.

Am 11. September 2017 informierte das Bündnis bei einem Pressetermin in der Dresdner Kita „Heideland“ über die Ziele und kommenden Aktivitäten. Geplant sind Protest- und Wecker-Aktionen sowie Kundgebungen in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Freiberg. Sie alle stehen unter der Überschrift: „Weil Kinder Zeit brauchen!“ Die Mitstreiter der sächsischen Graswurzelinitiative nutzen den diesjährigen Weltkindertag am 20. September, um öffentlichkeitswirksam für die Kinderrechte einzutreten. Insbesondere weisen sie dabei auf die dringend erforderliche weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen in Sachsens Kitas und Horten hin.

Erst vor wenigen Tagen bestätigte der „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann Stiftung erneut einen alarmierenden Zustand: Sachsens Krippen haben im bundesweiten Vergleich nach wie vor den schlechtesten Betreuungsschlüssel. Ähnlich schwierig gestaltet sich die Personalsituation im Kindergarten- und Hortbereich. Doch um die Qualitätsansprüche des gesetzlich verankerten sächsischen Bildungsplanes umzusetzen, sind die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Darauf wollen die Graswurzler die verantwortlichen Entscheidungsträger in der Landes- und Kommunalpolitik immer wieder aufmerksam machen. Ein Personalschlüssel, der weder Urlaubs- noch Krankheitszeiten berücksichtigt, geschweige denn Weiterbildungen oder Vor- und Nachbereitungszeiten einkalkuliert, kann nicht tragfähig und zukunftsorientiert sein.

Parallel zu den Bündnisaktivitäten entwickelt die AWO in Sachsen ein Strategiepapier zur Verbesserung der Kita-Rahmenbedingungen, das in der Oktobersitzung der Geschäftsführerkonferenz beraten werden soll.
Die sächsische Graswurzelinitiative: Die sächsische Graswurzelinitiative ist ein Zusammenschluss von Elternräten, Trägern, Verbänden und Gewerkschaften, die sich seit nunmehr 3 Jahren für bessere Bedingungen der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung im Freistaat einsetzt. Künftig wird die Initiative als gewachsenes und noch breiter vernetztes Graswurzelbündnis „Die bessere Kita“ agieren.

Grundlagenpapier Kita_31082017

Mehr Infos unter www.die-bessere-kita.de

20. September 2017 Internationaler Kindertag

Bild-fuer-Posting_bessere_Kita-1040x742Informationen und Materialbestellung zum Aktionstag der Graswurzelinitiative zum Weltkindertag am 20. September 2017:
Aktionstag „Die bessere Kita“

Vertreterinnen der Volkssolidarität Borna diskutieren mit Georg-Ludwig von Breitenbuch (MdL,CDU) über die Personalschlüsseländerungen in Kitas

Autorinnen: Yvonne Pritz und Viola Heinig

Seit dem 01.09.2016 gilt der neue Betreuungsschlüssel für Erzieher im Kindergartenbereich von 1:12 in vollem Umfang. Was bedeutet das? Welche Auswirkungen hat der neue Schlüssel für die Kinderbetreuung in der Kita? Und – Genügt das perspektivisch für eine höhere Qualität in der pädagogischen Arbeit der Erzieherfachkräfte? Darüber sprachen am 22.09.2016 Yvonne Pritz, Leiterin der Kita „Sonnenschein“ Pegau, und Viola Heinig, Bereichsleiterin Kita der VOLKSSOLIDARITÄT KV Borna e.V., mit dem Mitglied des Landtages Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU) im Wahlkreisbüro der CDU in Borna. weiterlesen

Postkarten an Landtagsabgeordnete in der Region Bautzen übergeben

Autorin: Marlies Eichler

In Bautzen sammelten die Mitglieder des Elternrates Unterschriften. Diese wurden während der Bautzener Demokratie Wochen „Gib deinen Senf dazu“ an den Landtagsabgeordneten Marko Schiemann (CDU) übergeben.  Marko Schiemann war Gast des 1. Anwohnerfestes im Garten des Betreuten Wohnens der Volkssolidarität Bautzen. Hier kamen Bewohner(innen), Anwohner(innen) des Wohngebietes, Asylsuchende des „Green-Parkes“, Mitarbeiter(innen) und Kinder der Kindertagesstätte ins Gespräch.

Unsere Einrichtungen „Märchenland“ in Bischofswerda und „Bummi & Gänseblümchen“ in Großharthau/Seeligstadt übergaben Protestkarten an Patricia Wissel (MdL, CDU) im Tierpark Bischofswerda.  Die Landtagsabgeordnete versprach den Kindern und Erzieherinnen, sich auch weiterhin aktiv dafür einzusetzen, die Bedingungen in den Kitas zu verbessern. Sie sei sich bewusst, dass das bisher Erreichte nicht ausreichen kann. weiterlesen

„Wie kommen wir denn da vorwärts?“ – Gespräch mit G. Otto (MdL, CDU)

Autorin: Katrin Lutz

„Wie kommen wir denn da vorwärts?“ Mit diesem Satz von Gerald Otto, MdL (CDU) können wir das konstruktive Gespräch zwischen ihm, Hans-Jürgen Melle (Geschäftsführer Zwickauer Kinderhaus-Verein e.V.), Barbara Wiedemann (Finanzvorstand AWO Kreisverband Zwickau e.V.) und Katrin Lutz (Fachberaterin Zwickauer Kinderhaus-Verein e.V.) überschreiben.

Herr Otto wünscht sich, dass „die Individualität der Kinder“ Beachtung findet und Bildungseinrichtungen sie dabei  unterstützen, „Talente zur Meisterschaft zu bringen“. Dem konnten wir uns anschließen und so begaben wir uns gemeinsam auf die Suche nach Möglichkeiten, Vor- und Nachbereitungszeiten für ErzieherInnen zu realisieren und perspektivisch auch weiter am Personalschlüssel zu arbeiten. weiterlesen

Besuch bei Ines Springer (MdL, CDU) in Glauchau

Autor: Jens Kluge

„Das Land kann nicht alles tun. Wir sind schon 2014 mit der Verbesserung des Personalschlüssels in Vorleistung gegangen. Die Kommunen machen sich einen schlanken Fuß und ziehen sich aus der Verantwortung.“ – so lautete das Eingangsstatement einer  langjährig in der Landes- und Kommunalpolitik erfahrenen Frau. Ines Springer kommt schnell zum Punkt und fackelt nicht lange, denn Sie weiß anscheinend aus ihrer eigenen Biografie, das Menschen nicht ewig Lasten von außen tragen können bzw. dazu bereit sind. Unsere Forderungen nach Vor- und Nachbereitungszeit sind unstrittig, dafür verwenden wir keine Zeit im Gespräch. Unstrittig ist auch, das die neu dazu gekommenen Anforderungen durch Aufnahmen von Flüchtlingsthemen in die Kita nicht vermischt werden dürfen. weiterlesen

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