CDU Regionalkonferenz Chemnitz: Im Gespräch mit dem Ministerpräsidenten

Die sächsische CDU veranstaltet regelmäßig Regionalkonferenzen, um dort mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Am 15. August 2016 ergriffen drei Akteure dort die Chance und unterhielten sich mit dem Ministerpräsidenten Stanislav Tillich über frühkindliche Bildung in Sachsen.

Maria Groß vom Paritätischen Sachsen, Katrin Lutz vom Kinderhausverein Zwickau und Jens Kluge von der AWO Zwickau besuchten am 15. August 2016 die Regionalkonferenz der CDU in Chemnitz. Sie wollten die Veranstaltung nutzen, um auf die Belange des Kitabereichs hinzuweisen.

Maria Groß berichtet über ein halbstündiges Gespräch mit dem Ministerpräsidenten: „Wir führten einen lebhaften Austausch über das Verständnis der Bildungsbegleitung in den Kitas, die Bedeutung des Spiels und insbesondere über die Neugier und den Wissensdurst der Jüngsten unserer Gesellschaft. In dem Zusammenhang konnten wir Stanislav Tillich erläutern, dass es genau darum geht, diesen Wert zu erhalten und dafür Kinder Zeit brauchen, um die Welt zu begreifen und zu entdecken, die Erzieher(innen) Zeit brauchen, sie darin zu begleiten und Eltern Zeit zur Verfügung gestellt werden muss, um über die Entwicklungsschritte ihrer Kinder zu informieren.“

Jens Kluge betont: „Schön, dass sich der Ministerpräsident die Zeit für uns genommen hat. Denn in der eigentlichen Veranstaltung zum Thema Bildung wurde sowohl durch die Wortbeiträge der Teilnehmenden als auch der Kultusministerin deutlich, dass Bildung ausschließlich mit Schule in Verbindung gebracht wird.“

Katrin Lutz ergänzt: „Kita kommt derzeit in den Überlegungen des Kultusministeriums kaum bis gar nicht vor. Mag sein, dass im Moment das Übergewicht durch den Lehrer(innen)mangel und das neue Schulgesetz entsteht. Dennoch müssen wir die Kita als Grundstein erfolgriecher Bildungsbiografien auf der tagesordnung halten.“

„Einmal mehr zeigte sich in der Veranstaltung, dass die Zuordnung der Kita aus der Zuständigkeit des Sozialministeriums zum Kultusministerium damals gut gedacht war, jetzt aber schlecht gemacht ist. Die Wahrnehmung und das Verständnis für die bestehenden Probleme im Kitabereich scheinen im zuständigen Ministerium noch nicht angekommen“, so Maria Groß nach der Veranstaltung.

Kultusministerin Brunhild Kurth sagten bei der Verabschiedung zu den drei Akteuren: „Ich komme nach Zwickau.“ Wir freuen uns auf den Besuch und ein gutes Gespräch.

K. Lutz, J. Kluge, S. Tillich und M. Groß (v.l.n.r.) auf der Regionalkonferenz der CDU in Chemnitz

K. Lutz, J. Kluge, S. Tillich und M. Groß (v.l.n.r.) auf der Regionalkonferenz der CDU in Chemnitz

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