Habe mir was für unsere kleinen überlegt. Letzte Woche lag in unserer Kita ein Flyer aus. Bei dieser Kampagne geht es um unsere kleinen, eine Individuellere Förderung und unsere kaumvorhandene Zeit. Immer höher werden die Anforderungen an unsere Kinder gestellt, immer mehr wird von unseren kleinen abverlangt und das in immer weniger Zeit. Die Bedürfnisse unserer kleinen bleibt imemr mehr auf der Strecke, um in dieser Gesellschaft anerkannt zu werden. Meine Idee ist Shirts für Mamas und Papas mit der Aufschrift: Weil Kinder Zeit brauchen. Für unsere kleinen würde ich gern auch Shirts machen mit der Aufschrift: Weil WIR Zeit brauchen! Es wäre wirklich toll, wenn sich dabei viele beteiligen würden. DANKE an die großen von den Kleinen
Hallo Leute, Ihr sprecht allen MA’s in den Einrichtungen aus der Seele.
Aber ein Witz aus DDR Zeiten ist wieder all gegenwärtig.
“Da ging es um ein neues Emblem in der Staatsflagge.
Folgender Vorschlag hat gewonnen: Ins Emblem kommt eine Ziege und eine Taube-warum ? “Wer meckert der fliegt”. Die MA’s, welche sich noch qualifizierte Sorgen um unsere Kinder machen, und sich erlauben, die kritische Stimme zu erheben, tragen dieses Risiko.
Diese Situation führt zu stillem Leiden aus Angst um den ralativ gut bezahlten Job.Es ist immer wieder zu hören, dass die Forderungen von den Eltern kommen müssen. Aber was für “Eltern” prägen diese Zeit?!…..
Auf keinen Fall “Kämpfer”.
Hallo!!!
Ich persönlich finde die Forderungen nicht mehr als Gerechtfertigt. Bei uns in der Kita geht es sehr oft drunter und drüber. Man bekommt immer nur gesagt von den Erzieherinnen das man nicht zuviel Material bestellen dürfte da man sonst seinen Job verlieren kann. Das aber kann doch auch nicht der Zweck sein. Warum schicken wir die Kinder dort hin??? Meine Unterstützung habt ihr. Ich kann aber nur sagen das wir leider keine Materialien auslegen dürfen!!! Wieso weiß ich nicht und entzieht sich meiner Kenntnis.
So nun wünsche ich Euch allen viel Erfolg für diese Kampange.
Natürlich unterstütze ich diese Forderung zum Wohle unserer Kinder!
Ich hoffe, daß der Weg von der früheren “Aufbewahrung” der Kleinen zu echter pädagogischer Betreuung weiter geht. Erste Anzeichen dafür (aber auch durch wirklichen Druck der Elternschaft) haben wir in Stelzendorf schon. Sicherlich kann und soll es noch besser werden. Schließlich erarbeiten unsere Kleinen später auch mal die Rente der jetzigen Verantwortlichen. Die im Amt können sich das, je nach dem, wie Kinder gefördert werden und was dann daraus wird, mit den ganzen statistischen Erhebungen schon mal aufschlüsseln.
Also: viele gute Pädagogen –> mehr leistungsfähiger Nachwuchs, und das ist nur ein Denkansatz für Gründe besserer Entwicklungsförderung
Wir unterstützen und begrüßen ebenfalls dieses Anliegen sehr. Auch wir haben hunderte Unterschriften in eigener Aktion in Chemnitz gesammelt, die wir dem zuständigen Minister Prof. Dr. Wöller übergeben werden.
Die Gründe sind lange allseits bekannt. Sie sollten gerade im Hinblick auf das kostenfreie Vorschuljahr in Kitas und dem Anstieg von Kindern in den Vorschulgruppen, den hohen Zustrom an Krippenkindern im Alter von 1-3 Jahren in die Kinderkrippen durch das Elterngeld, der Pflicht zur Umsetzung des Sächsischen Bildungsplanes in allen KITAs und dem einhergehenden Qualitätsmanagement beachtung finden und Rechnung tragen!
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Paus
Mitglied im Vorstand Stadtelternrat Chemnitz
Ich unterstütze diese Sache gerne, weil ich als zwei fache Mutter und als Azubi zur Erzieherin es gut verstehen kann und ich es in meinen Praktikas oft merke worum es geht…
Liebe Liga, mit Interesse habe ich eure Veröffentlichungen verfolgt.Es wäre nun endlich einmal an der Zeit etwas für einen Personalschlüssel von 1:5 Krippe und1:10 Kita zu tun. Kinder sind das wertvollste was wir besitzen. Und wie wird damit umgegangen? In der Realität ist eine Erzieherin oft mit 18 Kindern unterschiedlichsten Alters alleine. Urlaub, Weiterbildung oder Krankheit reduzieren das Personal so, dass es für alle an die Schmerzgrenze geht. Wie soll da Qualität in den Kitas geleistet werden? Erzieherinnen geraten oft an ihre Grenzen und sind doch stets bemüht,allen Anforderungen gerecht zu werden. Wie lange können sie das noch leisten?
Ich als Mutti zweier Kinder unterstütze und befürworte diese Kampagne sehr. Ich bin sehr froh darüber, das es sie gibt und hoffe das sie Wirkung zeigt. Die positive Zuwendung und Aufmerksamkeit ist für jedes Kind von dringender Bedeutung.Zuhören und Zuwenden braucht Zeit!! Das Unterstützen unserer Kinder beim Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten um in unserer Welt bestehen zu können, braucht ZEIT ! Ich erlebe das Tag für Tag bei meinen Kindern und weiß wie schnell die Zeit vergeht, dabei habe ich “nur” Zwei.
Ich fordere die Politiker auf, die Bedingungen für die ErzieherInnen zu verbessern, den Personalschlüssel zu ändern ,damit Beziehungs-Qualität in den Kindertagesstätten gelebt werden kann.
Ich weiß, wie sehr mein Sohn die positive Aufmerksamkeit “seiner” Erzieherin im Kindergarten genießt und braucht.
Geben sie unseren Kindern und ihren BegleiterInnen in dieser schnellen unruhigen Zeit, MEHR ZEIT und finanzielle Sicherheit.
Ich möchte hiermit ganz klar diese Kampagne der Liga unterstützen, denn ich weiß aus meiner Erfahrung im Kindergarten, dass stets und ständig Personalmangel besteht, sei es aus Krankheits-, Urlaubs-, Weiterbildungs- und vielen anderen Gründen. Wie sollen wir als Erzieherinnen für jedes Kind da sein, individuell auf die Kinder der Gruppe eingehen mit ihren Wünschen, Neigungen, Interessen, ihren besonderen Fähigkeiten? Wie können wir für unsere Kinder eine gute Basis für das spätere Leben schaffen, ihnen die Augen für Kunst, Kultur, Musik, Sprache, Literatur, Sport, Bildnerisches Gestalten und Handwerk und vieles andere mehr öffnen, wenn wir tatsächlich viel mehr Kinder betreuen, als es der derzeitige Schlüssel aussagt? Kinder kommen uns jeden Tag mit ihren Erwartungen, mit ihren tausend tollen Ideen und Gedanken ganz klar entgegen. Welche Zeit nutzen wir, uns intensiv vorzubereiten, mit dem von uns Beobachten auseinander zu setzen, neue und gute Wege für Kinder zu entdecken, sie so zu unterstützen, wie sie es verdient haben. Wir müssen uns „zerteilen“, um unter den derzeitigen Rahmenbedingungen fröhlich, ausgeglichen, liebevoll, voller Energien, mit Enthusiasmus und Kreativität tagtäglich eine richtig gute Arbeit zu leisten. Wir tun dies, aber wie lange können wir dem Druck noch standhalten … bis 67?
S. Müller, Leiterin im Musischen Kindergarten „Pampel Muse“ der AWO KV Chemnitz und Umgebung e.V.
Im Rahmen der Kampagne hat der Waldkindergarten Görlitz einen kleinen Film gedreht, welcher auf unterhaltsame Art auf die Problematik aufmerksam machen soll.
Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen unter:
Ich möchte hiermit ganz klar diese Kampagne der Liga unterstützen, denn ich weiß aus meiner Erfahrung im Kindergarten, dass stets und ständig Personalmangel besteht, sei es aus Krankheits-, Urlaubs-, Weiterbildungs- und vielen anderen Gründen . Wie sollen wir als Erzieherinnen für jedes Kind da sein, individuell auf die Kinder der Gruppe eingehen mit ihren Wünschen, Neigungen, Interessen, ihren besonderen Fähigkeiten? Wie können wir für unsere Kinder eine gute Basis für das spätere Leben schaffen ihnen die Augen für Kunst, Kultur, Musik, Sprache, Literatur, Sport, Bildnerisches Gestalten und Handwerk und vieles andere mehr öffnen, wenn wir tatsächlich viel mehr Kinder betreuen als es der derzeitige Schlüssel aussagt? Kinder kommen uns jeden Tag mit ihren Erwartungen mit ihren tausend tollen Ideen und Gedanken ganz klar entgegen. Welche Zeit nutzen wir, uns intensiv vorzubereiten mit dem von uns Beobachteten auseinander zu setzen neue und gute Wege für Kinder zu entdecken, sie so zu unterstützen wie sie es sich verdient haben. Wir müssen uns „zerteilen“, um unter den derzeitigen Rahmenbedingungen fröhlich, ausgeglichen, liebevoll, voller Energien, mit Enthusiasmus und Kreativität tagtäglich eine richtig gute Arbeit zu leisten. Wir tun dies, aber wie lange können wir dem Druck stand halten … bis 67 ?
S. Müller Musischer Kindergarten“ Pampel Muse“ der AWO Chemnitz
Der Forderung nach Senkung des Betreuungsschlüssels in Kindereinrichtungen und Horten schließe ich mich in vollem Umfang an.
Endlich werden die Nöte von uns Erzieherinnen erkannt und öffentlich gemacht.
Jedes Kind braucht Geborgenheit, Zuwendung, Wertschätzung und individuelle Förderung seiner Persönlichkeit. Wie soll denn das funktionieren unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen wo nicht selten eine Erzieherin mit achtzehn Kindern unterschiedlicher Altersgruppen arbeitet. Auch ich frage nun: Durch wie viele Kinder lässt sich Aufmerksamkeit teilen, damit keins auf der Strecke bleibt? Dringend müssen die Forderungen der Liga umgesetzt werden, damit allen Kindern ein optimaler Bildungsstart gelingen kann.
K. Winter-Henningsen, Erzieherin im Musischen Kindergarten“ Pampel Muse“ der AWO Chemnitz
Qualität in der Bildungsarbeit beginnt für uns am Tag der Aufnahme eines Kindes in unsere Einrichtung, nicht erst mit Beginn der Schuleingangsphase. Das kostet nicht nur Geld, sondern viel Mühe und vor allem viel Zeit. Zeit die in einer Kindergruppe von 18 Kindern bei einem übervollen Terminkalender einfach nicht für so viele Kinder reicht.Überforderte und gestreßte Erzieher sind deshalb die Folge.Jede Erzieherin hat den Wunsch und das Bedürfnis die Kinder optimal nach ihren eigenen individuellen Anlagen und Fähigkeiten zu fördern. Dazu ist Zuwendung, also Zeit die erste und dringenste Voraussetzung.Deshalb möchten wir der Forderung des paritätischen Wohlfahrsverbandes Nachdruck verleihen. Wir lieben die Arbeit mit Kindern und hoffen auf eine Verbesserung, welche den Kindern wieder zu Gute kommt. Gutes Gelingen!
Tja, man beschäftigt sich eben erst mit dem Thema, wenn man auch “betroffen” ist. Seit meine Tochter in die Krippe geht, bin ich das nun und fühle mich furchtbar sie da mit 9 anderen Kindern und nur einer Erzieherin, zu Stoßzeiten auch mal 2, zu lassen. Dass sich für sie wohl nichts mehr ändern wird, ist absehbar. Aber vielleicht ja für die nachrückenden Kinder!
Dass es die meisten Politiker wohl nicht interessiert, ist auch klar. Entweder es sind Männer deren Hausfrau die Kinder selbst betreut oder man leistet sich eine eigene Kinderfrau. Würde gern mal wissen, wie viele unserer Politiker mit Kindern diese in öffentlichen Einrichtungen untergebracht haben!!!
Es ist zum weglaufen!
Daher hat Ihre Kampagne meine volle Unterstützung…
Der Forderung nach Senkung des Betreuungsschlüssels in Kindereinrichtungen und Horten schließe ich mich in vollem Umfang an.
Endlich werden die Nöte von uns Erzieherinnen erkannt und öffentlich gemacht.Jedes Kind braucht Geborgenheit,Zuwendung,Wertschätzung und individuelle Förderung entsprechend seiner Persönlichkeit. WIE soll denn das funktionieren unter den gegenwärtigen,unveränderten Rahmenbedingungen und ständig steigenden Anforderungen,wo nicht selten eine Erzieherin mit 18 Kindern unterschiedlicher Altersgruppen arbeitet?
Auch ich frage nun: Durch wie viele Kinder lässt sich Aufmerksamkeit teilen,damit KEINS auf der Strecke bleibt?
Dringend müssen die Forderungen der Liga umgesetzt werden,damit für alle Kinder ein optimaler Bildungsstart gelingen kann!
Liebe Kolleginnen, schreibt doch mal wie’s euch so geht!
Auf ein gutes Gelingen!
K. Winter-Henningsen, Erzieherin im Musischen Kindergarten “PAMPELMUSE” der AWO in Chemnitz
Es ist wirklich ein Jammer, dass man sich die Verantwortungen gegenseitig zuschiebt… immer auf Kosten der Kinder, Eltern und Erzieher… Jedenfalls ist es nicht damit getan ein kostenloses Vorschuljahr zu finanzieren, das ist zwar sehr lobenswert und für den Geldbeutel der Eltern auch zu begrüßen… aber die Vorbereitung auf die Schule beginnt mit dem Tag der Geburt, d.h. für Kitas mit Aufnahme des Kindes in die Einrichtung!
Also sollte man von Anfang an genug Personal und Zeit zur Verfügung stellen… eben weil Kinder mehr Zeit brauchen!
Und noch etwas bedrückt mich sehr, der Beruf des Erziehers ist einfach nicht anerkannt… Erzieher haben keine Lobby und verdienen zu wenig Geld… große Nachwuchssorgen sind schon jetzt erkennbar,viele Erzieher sind bereits jenseits der 50 (zum Glück meist noch flott und total engagiert!!!) aber gehen bald in Rente, wo bleiben junge, engagierte Erzieher und Erzieherinnen? Wer studiert, fängt nicht im Kiga an, das ist einfach zu unlukrativ… also auch hier muss etwas getan werden!!!
In der Hoffnung, dass sich endlich etwas tut sind wir dennoch weiterhin mit ganzem Herzen bei unserer Arbeit, denn der Dank in Form von Kinderlachen ist etwas wunderschönes!!! K.Dietze aus einer Leipziger Kita
Schön, dass sich Politiker für die Thematik “Frühkindliche Bildung” interessieren; auch schon ein gutes Ergebnis, wenn sich alle einig sind, dass etwas getan werden muss, um die Situation in Kitas personell zu verbessern. ABER: keiner will (darf?, kann?) konkret beantworten, wo das dringend dafür notwendige Geld herkommen wird! Ich stimme Frau Prof. Viernickel ( Alice Salomon Hochschule Berlin) und anderen voll zu, dass Geld da ist (Stichwort Bankenkrise, Abwrackprämie), in Deutschland und auch in Sachsen! Die Antwort eines Bürgermeisters, der die Verbesserung des Personalschlüssels als zweite Aufgabe nach der Bereitstellung von ausreichend Plätzen für alle Kinder bei einer Veranstaltung der KITA Kampagne in Radebeul sieht, lässt ahnen wie schwer es ist, allein die minimalste Änderung von 1:13 auf 1:12 Realität werden zu lassen. Denn auf die konkrete Frage, was die Kommune bereit ist zu tun, kam die Antwort: “Wer bestellt, bezahlt” – Übersetzung: “das Land hat den Sächischen Bildungsplan per Gesetz verbindlich gemacht, dann bitte Land trage du auch die Kosten…” UND jetzt stimme ich denjenigen in der Praxis zu, die ganz klar sagen, es ist nicht unsere Aufgabe zu klären und Wege zu zeigen oder mit Unternehmen in Kontakt zu kommen, damit diese unsere Arbeit konkret finaziell unterstützen, sondern dafür werden Menschen bezahlt! Ich bin es so leid, dass einander die Verantwortungen ( oder Schuld) zu gesprochen wird. Ich erwarte von allen Verantwortlichen konkretes Handeln und ein klares Signal sowohl für die Pädagoginnen in der Krippe als auch im Hort und im Kindergarten.
Christine Baudiss, Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen
Arbeiter- Samariter – Bund LV Sachsen
Mit Sicherheit alles erforderlich und wichtig, was diese Kampagne erreichen möchte. Nur glaube ich nicht, das die nächste Landesregierung da wirklich was erreichen wird (ohne es jetzt anders formulieren zu wollen). Das habe ich auf einer eurer letzten Veranstaltungen mit Politprominenz mal wieder festgestellt. Da gab es für einige “wichtigere” Termine.
Ich denke, Euer Thema wäre bei eine gewissen neuen unverbrauchten Partei (die mit der orangenen Flagge) recht gut aufgehoben. Leider gibt es in deren Wahlprogramm zu euren Anliegen keine Aussage, aber vielleicht fehlt ihr ja einfach noch die entsprechende fachliche Unterstützung.
Ja die Kampagne ist SEHR WICHTIG, nur leider befürchte ich, dass sie keine ausreichende Lobby findet.Diese Aufkleber und Plakate interessiert doch keinen Politiker, die Postkarten werden kaum wahrgenommen von Eltern..ausserdem 2016 ist so fern,das ist einfach viel zu spät- in der Zwischenzeit sind die Erzieher völlig am Ende… volle Gruppen, Bildungsprogramme,schwierige Familiensituationen, Beobachtung,Dokumentation,Portfolios,Entwicklungsgespräche,Sprachförderung,
Kooperation mit Schule und-und-und…Frau Von der Leyen- es ist nicht damit getan Kitas zu bauen-Es reicht, Politiker tut endlich etwas, Bildung ist teuer, Kinder sind das Wertvollste was wir haben-WIR KÖNNEN NICHT MEHR!!!
Vielleicht sollten ALLE Erzieher streiken, ihren Unmut Luft machen, laut schreien, dass auch dem Politiker in der äußersten Ecke das Trommelfell platzt! In diesem Sinne hoffe ich, dass sich etwas tut!
eine Kita-leiterin aus Leipzig
Antwort Admin: Sicher gibt es in unserem gemeinsamen Anliegen der Verbesserung der Rahmenbedingungen viele Wege etwas zu erreichen. Die Kampagne ist uns dabei ein ganz wichtiges Instrument. Die Kampagne verschafft sich ihre Lobby, indem wir alle Sorge dafür tragen und das Anliegen weit zu verbreiten – bis in die “äußerste Ecke”. Die Podiumsdiskussion am 17.08.09 in der Dreikönigskirche hat uns z.B. in der Kampagne bekräftigt. Politiker haben sich den Fragen gestellt und kommen an dem Thema nicht mehr vorbei!
ich finde diese Kampagne total super und extrem Notwendig! Mein Sohn (3 Jahre), geht seit Montag in den Kindergarten, zuvor war er gut ein Jahr in der Krippe.Schnitt da waren 17 Kinder auf zwei Erzieher.
Nun ist es ganz anders, im Kindergarten 20 auf eine Betreuerin und dazu kommt das in seiner Gruppe die Kleinsten sind, also 3-3 1/2 Jahre.
Ich würde mir für unsere Kinder eine individuellere Betreuung wünschen, für die Erzieher mehr Entlastung und für uns Eltern ein besseres Gewissen unsere Kinder gut aufgehoben und nicht abgestellt zu wissen.
Die Forderung nach einem besseren Personalschlüssel steht schon lang. Als Erzieherin hat man bisher nicht das Gefühl gehabt, dass jemand von der Regierung das gahört hat. Vielleicht hört ja jetzt mal jemand zu. Schön, dass es diese Kampagne git!
Ausserdem sollten Kinder der Anzahl nach gezählt werden. Und nicht, wie im Moment, an der Betreuungszeit gemessen werden. Viele wissen sicher nicht, dass Kinder, die nur für 6 h/tgl. oder 4,5 h/tgl. gar nicht als volles Kind zählen. Die Umsetzung des Bildungsplanes ist oft nur bedingt möglich. Viele Erzieherinnen nehmen die Arbeit mit nach Hause. Dadurch entsteht eine erhebliche Mehrbelastung.
Wir hoffen sehr darauf, dass die Kampagne Wirkung zeigt.
Kostenfreies Kita-Jahr oder ein besserer Betreuungsschlüssel?! Wir sollten das nicht gegeneinander ausspielen. Bildung muss kostenfrei sein. Was nützt die dollste Kita, wenn man es sich nicht leisten kann, sein Kind hinzuschicken. (Das gilt auch für Eltern, die formal über der Grenze für die Beitragsübernahme liegen!!! Die werden viel zu oft vergessen!). Irgenwann lohnt es nämlich nicht mehr zu arbeiten und man bleibt zuhaus und spart sich den Elternbeitrag. Pech für die Frau (meistens) und mindestens deren Rente. Und nicht gut für’s Kind. Also bitte beides verfolgen, nur so ist Qualität für alle zugänglich.
Die Kampagne ist super organisiert,
der Sticker kommt sofort auf´s Auto!
Genau das wünschen wir uns für unsere Kinder, aber auch für das päd. Fachpersonal!!
Bitte, liebe Eltern und Erzieher beteiligt Euch!
wir hätten uns schon letzten Herbst gewünscht, dass es Druck gibt für einen besseren Betreuungsschlüssel. Da ist ja nichts geworden. Ob man im Wahlkampfgetöse nun nicht untergeht? Für die vielen Erzieherinnen wäre es schade, die warten schon solange…
Liebe Carmen,
das ist eine schöne Anregung. Wir stellen Ihnen gern Vorlagen zur Verfügung.
Herzliche Grüße vom Kampagnen-Team
Habe mir was für unsere kleinen überlegt. Letzte Woche lag in unserer Kita ein Flyer aus. Bei dieser Kampagne geht es um unsere kleinen, eine Individuellere Förderung und unsere kaumvorhandene Zeit. Immer höher werden die Anforderungen an unsere Kinder gestellt, immer mehr wird von unseren kleinen abverlangt und das in immer weniger Zeit. Die Bedürfnisse unserer kleinen bleibt imemr mehr auf der Strecke, um in dieser Gesellschaft anerkannt zu werden. Meine Idee ist Shirts für Mamas und Papas mit der Aufschrift: Weil Kinder Zeit brauchen. Für unsere kleinen würde ich gern auch Shirts machen mit der Aufschrift: Weil WIR Zeit brauchen! Es wäre wirklich toll, wenn sich dabei viele beteiligen würden. DANKE an die großen von den Kleinen
Hallo Leute, Ihr sprecht allen MA’s in den Einrichtungen aus der Seele.
Aber ein Witz aus DDR Zeiten ist wieder all gegenwärtig.
“Da ging es um ein neues Emblem in der Staatsflagge.
Folgender Vorschlag hat gewonnen: Ins Emblem kommt eine Ziege und eine Taube-warum ? “Wer meckert der fliegt”. Die MA’s, welche sich noch qualifizierte Sorgen um unsere Kinder machen, und sich erlauben, die kritische Stimme zu erheben, tragen dieses Risiko.
Diese Situation führt zu stillem Leiden aus Angst um den ralativ gut bezahlten Job.Es ist immer wieder zu hören, dass die Forderungen von den Eltern kommen müssen. Aber was für “Eltern” prägen diese Zeit?!…..
Auf keinen Fall “Kämpfer”.
Hallo!!!
Wieso weiß ich nicht und entzieht sich meiner Kenntnis.
Ich persönlich finde die Forderungen nicht mehr als Gerechtfertigt. Bei uns in der Kita geht es sehr oft drunter und drüber. Man bekommt immer nur gesagt von den Erzieherinnen das man nicht zuviel Material bestellen dürfte da man sonst seinen Job verlieren kann. Das aber kann doch auch nicht der Zweck sein. Warum schicken wir die Kinder dort hin??? Meine Unterstützung habt ihr. Ich kann aber nur sagen das wir leider keine Materialien auslegen dürfen!!!
So nun wünsche ich Euch allen viel Erfolg für diese Kampange.
Liebe Grüße aus Chemnitz
Natürlich unterstütze ich diese Forderung zum Wohle unserer Kinder!
Ich hoffe, daß der Weg von der früheren “Aufbewahrung” der Kleinen zu echter pädagogischer Betreuung weiter geht. Erste Anzeichen dafür (aber auch durch wirklichen Druck der Elternschaft) haben wir in Stelzendorf schon. Sicherlich kann und soll es noch besser werden. Schließlich erarbeiten unsere Kleinen später auch mal die Rente der jetzigen Verantwortlichen. Die im Amt können sich das, je nach dem, wie Kinder gefördert werden und was dann daraus wird, mit den ganzen statistischen Erhebungen schon mal aufschlüsseln.
Also: viele gute Pädagogen –> mehr leistungsfähiger Nachwuchs, und das ist nur ein Denkansatz für Gründe besserer Entwicklungsförderung
Meine Meinung
Thomas Pust
Chemnitz / Stelzendorf
Wir unterstützen und begrüßen ebenfalls dieses Anliegen sehr. Auch wir haben hunderte Unterschriften in eigener Aktion in Chemnitz gesammelt, die wir dem zuständigen Minister Prof. Dr. Wöller übergeben werden.
Die Gründe sind lange allseits bekannt. Sie sollten gerade im Hinblick auf das kostenfreie Vorschuljahr in Kitas und dem Anstieg von Kindern in den Vorschulgruppen, den hohen Zustrom an Krippenkindern im Alter von 1-3 Jahren in die Kinderkrippen durch das Elterngeld, der Pflicht zur Umsetzung des Sächsischen Bildungsplanes in allen KITAs und dem einhergehenden Qualitätsmanagement beachtung finden und Rechnung tragen!
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Paus
Mitglied im Vorstand Stadtelternrat Chemnitz
Ich unterstütze diese Sache gerne, weil ich als zwei fache Mutter und als Azubi zur Erzieherin es gut verstehen kann und ich es in meinen Praktikas oft merke worum es geht…
Liebe Liga, mit Interesse habe ich eure Veröffentlichungen verfolgt.Es wäre nun endlich einmal an der Zeit etwas für einen Personalschlüssel von 1:5 Krippe und1:10 Kita zu tun. Kinder sind das wertvollste was wir besitzen. Und wie wird damit umgegangen? In der Realität ist eine Erzieherin oft mit 18 Kindern unterschiedlichsten Alters alleine. Urlaub, Weiterbildung oder Krankheit reduzieren das Personal so, dass es für alle an die Schmerzgrenze geht. Wie soll da Qualität in den Kitas geleistet werden? Erzieherinnen geraten oft an ihre Grenzen und sind doch stets bemüht,allen Anforderungen gerecht zu werden. Wie lange können sie das noch leisten?
Viele liebe Grüsse aus Chemnitz
Ich als Mutti zweier Kinder unterstütze und befürworte diese Kampagne sehr. Ich bin sehr froh darüber, das es sie gibt und hoffe das sie Wirkung zeigt. Die positive Zuwendung und Aufmerksamkeit ist für jedes Kind von dringender Bedeutung.Zuhören und Zuwenden braucht Zeit!! Das Unterstützen unserer Kinder beim Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten um in unserer Welt bestehen zu können, braucht ZEIT ! Ich erlebe das Tag für Tag bei meinen Kindern und weiß wie schnell die Zeit vergeht, dabei habe ich “nur” Zwei.
Ich fordere die Politiker auf, die Bedingungen für die ErzieherInnen zu verbessern, den Personalschlüssel zu ändern ,damit Beziehungs-Qualität in den Kindertagesstätten gelebt werden kann.
Ich weiß, wie sehr mein Sohn die positive Aufmerksamkeit “seiner” Erzieherin im Kindergarten genießt und braucht.
Geben sie unseren Kindern und ihren BegleiterInnen in dieser schnellen unruhigen Zeit, MEHR ZEIT und finanzielle Sicherheit.
Katja K. aus Chemnitz
Kita-Liga-Kampagne
Ich möchte hiermit ganz klar diese Kampagne der Liga unterstützen, denn ich weiß aus meiner Erfahrung im Kindergarten, dass stets und ständig Personalmangel besteht, sei es aus Krankheits-, Urlaubs-, Weiterbildungs- und vielen anderen Gründen. Wie sollen wir als Erzieherinnen für jedes Kind da sein, individuell auf die Kinder der Gruppe eingehen mit ihren Wünschen, Neigungen, Interessen, ihren besonderen Fähigkeiten? Wie können wir für unsere Kinder eine gute Basis für das spätere Leben schaffen, ihnen die Augen für Kunst, Kultur, Musik, Sprache, Literatur, Sport, Bildnerisches Gestalten und Handwerk und vieles andere mehr öffnen, wenn wir tatsächlich viel mehr Kinder betreuen, als es der derzeitige Schlüssel aussagt? Kinder kommen uns jeden Tag mit ihren Erwartungen, mit ihren tausend tollen Ideen und Gedanken ganz klar entgegen. Welche Zeit nutzen wir, uns intensiv vorzubereiten, mit dem von uns Beobachten auseinander zu setzen, neue und gute Wege für Kinder zu entdecken, sie so zu unterstützen, wie sie es verdient haben. Wir müssen uns „zerteilen“, um unter den derzeitigen Rahmenbedingungen fröhlich, ausgeglichen, liebevoll, voller Energien, mit Enthusiasmus und Kreativität tagtäglich eine richtig gute Arbeit zu leisten. Wir tun dies, aber wie lange können wir dem Druck noch standhalten … bis 67?
S. Müller, Leiterin im Musischen Kindergarten „Pampel Muse“ der AWO KV Chemnitz und Umgebung e.V.
Im Rahmen der Kampagne hat der Waldkindergarten Görlitz einen kleinen Film gedreht, welcher auf unterhaltsame Art auf die Problematik aufmerksam machen soll.
Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen unter:
http://www.youtube.com/watch?v=XwZ_50fn1I8
Ich möchte hiermit ganz klar diese Kampagne der Liga unterstützen, denn ich weiß aus meiner Erfahrung im Kindergarten, dass stets und ständig Personalmangel besteht, sei es aus Krankheits-, Urlaubs-, Weiterbildungs- und vielen anderen Gründen . Wie sollen wir als Erzieherinnen für jedes Kind da sein, individuell auf die Kinder der Gruppe eingehen mit ihren Wünschen, Neigungen, Interessen, ihren besonderen Fähigkeiten? Wie können wir für unsere Kinder eine gute Basis für das spätere Leben schaffen ihnen die Augen für Kunst, Kultur, Musik, Sprache, Literatur, Sport, Bildnerisches Gestalten und Handwerk und vieles andere mehr öffnen, wenn wir tatsächlich viel mehr Kinder betreuen als es der derzeitige Schlüssel aussagt? Kinder kommen uns jeden Tag mit ihren Erwartungen mit ihren tausend tollen Ideen und Gedanken ganz klar entgegen. Welche Zeit nutzen wir, uns intensiv vorzubereiten mit dem von uns Beobachteten auseinander zu setzen neue und gute Wege für Kinder zu entdecken, sie so zu unterstützen wie sie es sich verdient haben. Wir müssen uns „zerteilen“, um unter den derzeitigen Rahmenbedingungen fröhlich, ausgeglichen, liebevoll, voller Energien, mit Enthusiasmus und Kreativität tagtäglich eine richtig gute Arbeit zu leisten. Wir tun dies, aber wie lange können wir dem Druck stand halten … bis 67 ?
S. Müller Musischer Kindergarten“ Pampel Muse“ der AWO Chemnitz
Der Forderung nach Senkung des Betreuungsschlüssels in Kindereinrichtungen und Horten schließe ich mich in vollem Umfang an.
Endlich werden die Nöte von uns Erzieherinnen erkannt und öffentlich gemacht.
Jedes Kind braucht Geborgenheit, Zuwendung, Wertschätzung und individuelle Förderung seiner Persönlichkeit. Wie soll denn das funktionieren unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen wo nicht selten eine Erzieherin mit achtzehn Kindern unterschiedlicher Altersgruppen arbeitet. Auch ich frage nun: Durch wie viele Kinder lässt sich Aufmerksamkeit teilen, damit keins auf der Strecke bleibt? Dringend müssen die Forderungen der Liga umgesetzt werden, damit allen Kindern ein optimaler Bildungsstart gelingen kann.
K. Winter-Henningsen, Erzieherin im Musischen Kindergarten“ Pampel Muse“ der AWO Chemnitz
Liebe Liga,
Qualität in der Bildungsarbeit beginnt für uns am Tag der Aufnahme eines Kindes in unsere Einrichtung, nicht erst mit Beginn der Schuleingangsphase. Das kostet nicht nur Geld, sondern viel Mühe und vor allem viel Zeit. Zeit die in einer Kindergruppe von 18 Kindern bei einem übervollen Terminkalender einfach nicht für so viele Kinder reicht.Überforderte und gestreßte Erzieher sind deshalb die Folge.Jede Erzieherin hat den Wunsch und das Bedürfnis die Kinder optimal nach ihren eigenen individuellen Anlagen und Fähigkeiten zu fördern. Dazu ist Zuwendung, also Zeit die erste und dringenste Voraussetzung.Deshalb möchten wir der Forderung des paritätischen Wohlfahrsverbandes Nachdruck verleihen. Wir lieben die Arbeit mit Kindern und hoffen auf eine Verbesserung, welche den Kindern wieder zu Gute kommt. Gutes Gelingen!
Viele Grüße aus Chemnitz
Tja, man beschäftigt sich eben erst mit dem Thema, wenn man auch “betroffen” ist. Seit meine Tochter in die Krippe geht, bin ich das nun und fühle mich furchtbar sie da mit 9 anderen Kindern und nur einer Erzieherin, zu Stoßzeiten auch mal 2, zu lassen. Dass sich für sie wohl nichts mehr ändern wird, ist absehbar. Aber vielleicht ja für die nachrückenden Kinder!
Dass es die meisten Politiker wohl nicht interessiert, ist auch klar. Entweder es sind Männer deren Hausfrau die Kinder selbst betreut oder man leistet sich eine eigene Kinderfrau. Würde gern mal wissen, wie viele unserer Politiker mit Kindern diese in öffentlichen Einrichtungen untergebracht haben!!!
Es ist zum weglaufen!
Daher hat Ihre Kampagne meine volle Unterstützung…
Der Forderung nach Senkung des Betreuungsschlüssels in Kindereinrichtungen und Horten schließe ich mich in vollem Umfang an.
Endlich werden die Nöte von uns Erzieherinnen erkannt und öffentlich gemacht.Jedes Kind braucht Geborgenheit,Zuwendung,Wertschätzung und individuelle Förderung entsprechend seiner Persönlichkeit. WIE soll denn das funktionieren unter den gegenwärtigen,unveränderten Rahmenbedingungen und ständig steigenden Anforderungen,wo nicht selten eine Erzieherin mit 18 Kindern unterschiedlicher Altersgruppen arbeitet?
Auch ich frage nun: Durch wie viele Kinder lässt sich Aufmerksamkeit teilen,damit KEINS auf der Strecke bleibt?
Dringend müssen die Forderungen der Liga umgesetzt werden,damit für alle Kinder ein optimaler Bildungsstart gelingen kann!
Liebe Kolleginnen, schreibt doch mal wie’s euch so geht!
Auf ein gutes Gelingen!
K. Winter-Henningsen, Erzieherin im Musischen Kindergarten “PAMPELMUSE” der AWO in Chemnitz
Es ist wirklich ein Jammer, dass man sich die Verantwortungen gegenseitig zuschiebt… immer auf Kosten der Kinder, Eltern und Erzieher… Jedenfalls ist es nicht damit getan ein kostenloses Vorschuljahr zu finanzieren, das ist zwar sehr lobenswert und für den Geldbeutel der Eltern auch zu begrüßen… aber die Vorbereitung auf die Schule beginnt mit dem Tag der Geburt, d.h. für Kitas mit Aufnahme des Kindes in die Einrichtung!
Also sollte man von Anfang an genug Personal und Zeit zur Verfügung stellen… eben weil Kinder mehr Zeit brauchen!
Und noch etwas bedrückt mich sehr, der Beruf des Erziehers ist einfach nicht anerkannt… Erzieher haben keine Lobby und verdienen zu wenig Geld… große Nachwuchssorgen sind schon jetzt erkennbar,viele Erzieher sind bereits jenseits der 50 (zum Glück meist noch flott und total engagiert!!!) aber gehen bald in Rente, wo bleiben junge, engagierte Erzieher und Erzieherinnen? Wer studiert, fängt nicht im Kiga an, das ist einfach zu unlukrativ… also auch hier muss etwas getan werden!!!
In der Hoffnung, dass sich endlich etwas tut sind wir dennoch weiterhin mit ganzem Herzen bei unserer Arbeit, denn der Dank in Form von Kinderlachen ist etwas wunderschönes!!! K.Dietze aus einer Leipziger Kita
Schön, dass sich Politiker für die Thematik “Frühkindliche Bildung” interessieren; auch schon ein gutes Ergebnis, wenn sich alle einig sind, dass etwas getan werden muss, um die Situation in Kitas personell zu verbessern. ABER: keiner will (darf?, kann?) konkret beantworten, wo das dringend dafür notwendige Geld herkommen wird! Ich stimme Frau Prof. Viernickel ( Alice Salomon Hochschule Berlin) und anderen voll zu, dass Geld da ist (Stichwort Bankenkrise, Abwrackprämie), in Deutschland und auch in Sachsen! Die Antwort eines Bürgermeisters, der die Verbesserung des Personalschlüssels als zweite Aufgabe nach der Bereitstellung von ausreichend Plätzen für alle Kinder bei einer Veranstaltung der KITA Kampagne in Radebeul sieht, lässt ahnen wie schwer es ist, allein die minimalste Änderung von 1:13 auf 1:12 Realität werden zu lassen. Denn auf die konkrete Frage, was die Kommune bereit ist zu tun, kam die Antwort: “Wer bestellt, bezahlt” – Übersetzung: “das Land hat den Sächischen Bildungsplan per Gesetz verbindlich gemacht, dann bitte Land trage du auch die Kosten…” UND jetzt stimme ich denjenigen in der Praxis zu, die ganz klar sagen, es ist nicht unsere Aufgabe zu klären und Wege zu zeigen oder mit Unternehmen in Kontakt zu kommen, damit diese unsere Arbeit konkret finaziell unterstützen, sondern dafür werden Menschen bezahlt! Ich bin es so leid, dass einander die Verantwortungen ( oder Schuld) zu gesprochen wird. Ich erwarte von allen Verantwortlichen konkretes Handeln und ein klares Signal sowohl für die Pädagoginnen in der Krippe als auch im Hort und im Kindergarten.
Christine Baudiss, Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen
Arbeiter- Samariter – Bund LV Sachsen
Hallo!
Mit Sicherheit alles erforderlich und wichtig, was diese Kampagne erreichen möchte. Nur glaube ich nicht, das die nächste Landesregierung da wirklich was erreichen wird (ohne es jetzt anders formulieren zu wollen). Das habe ich auf einer eurer letzten Veranstaltungen mit Politprominenz mal wieder festgestellt. Da gab es für einige “wichtigere” Termine.
Ich denke, Euer Thema wäre bei eine gewissen neuen unverbrauchten Partei (die mit der orangenen Flagge) recht gut aufgehoben. Leider gibt es in deren Wahlprogramm zu euren Anliegen keine Aussage, aber vielleicht fehlt ihr ja einfach noch die entsprechende fachliche Unterstützung.
Ja die Kampagne ist SEHR WICHTIG, nur leider befürchte ich, dass sie keine ausreichende Lobby findet.Diese Aufkleber und Plakate interessiert doch keinen Politiker, die Postkarten werden kaum wahrgenommen von Eltern..ausserdem 2016 ist so fern,das ist einfach viel zu spät- in der Zwischenzeit sind die Erzieher völlig am Ende… volle Gruppen, Bildungsprogramme,schwierige Familiensituationen, Beobachtung,Dokumentation,Portfolios,Entwicklungsgespräche,Sprachförderung,
Kooperation mit Schule und-und-und…Frau Von der Leyen- es ist nicht damit getan Kitas zu bauen-Es reicht, Politiker tut endlich etwas, Bildung ist teuer, Kinder sind das Wertvollste was wir haben-WIR KÖNNEN NICHT MEHR!!!
Vielleicht sollten ALLE Erzieher streiken, ihren Unmut Luft machen, laut schreien, dass auch dem Politiker in der äußersten Ecke das Trommelfell platzt! In diesem Sinne hoffe ich, dass sich etwas tut!
eine Kita-leiterin aus Leipzig
Hallo,
ich finde diese Kampagne total super und extrem Notwendig! Mein Sohn (3 Jahre), geht seit Montag in den Kindergarten, zuvor war er gut ein Jahr in der Krippe.Schnitt da waren 17 Kinder auf zwei Erzieher.
Nun ist es ganz anders, im Kindergarten 20 auf eine Betreuerin und dazu kommt das in seiner Gruppe die Kleinsten sind, also 3-3 1/2 Jahre.
Ich würde mir für unsere Kinder eine individuellere Betreuung wünschen, für die Erzieher mehr Entlastung und für uns Eltern ein besseres Gewissen unsere Kinder gut aufgehoben und nicht abgestellt zu wissen.
Liebe Grüße aus Dresden
Die Forderung nach einem besseren Personalschlüssel steht schon lang. Als Erzieherin hat man bisher nicht das Gefühl gehabt, dass jemand von der Regierung das gahört hat. Vielleicht hört ja jetzt mal jemand zu. Schön, dass es diese Kampagne git!
Ausserdem sollten Kinder der Anzahl nach gezählt werden. Und nicht, wie im Moment, an der Betreuungszeit gemessen werden. Viele wissen sicher nicht, dass Kinder, die nur für 6 h/tgl. oder 4,5 h/tgl. gar nicht als volles Kind zählen. Die Umsetzung des Bildungsplanes ist oft nur bedingt möglich. Viele Erzieherinnen nehmen die Arbeit mit nach Hause. Dadurch entsteht eine erhebliche Mehrbelastung.
Wir hoffen sehr darauf, dass die Kampagne Wirkung zeigt.
K. Schmiedl
Leiterin einer Kita
Aus Plauen
Danke für die Kampagne. Sie kommt gerade recht – zur Not sollten wir für den Betreuungsschlüssel streiken!
Kostenfreies Kita-Jahr oder ein besserer Betreuungsschlüssel?! Wir sollten das nicht gegeneinander ausspielen. Bildung muss kostenfrei sein. Was nützt die dollste Kita, wenn man es sich nicht leisten kann, sein Kind hinzuschicken. (Das gilt auch für Eltern, die formal über der Grenze für die Beitragsübernahme liegen!!! Die werden viel zu oft vergessen!). Irgenwann lohnt es nämlich nicht mehr zu arbeiten und man bleibt zuhaus und spart sich den Elternbeitrag. Pech für die Frau (meistens) und mindestens deren Rente. Und nicht gut für’s Kind. Also bitte beides verfolgen, nur so ist Qualität für alle zugänglich.
Gute Seite, die noch viel öfter verlinkt werden muss! Aufruf an alle, das zu tun.
Die Kampagne ist super organisiert,
der Sticker kommt sofort auf´s Auto!
Genau das wünschen wir uns für unsere Kinder, aber auch für das päd. Fachpersonal!!
Bitte, liebe Eltern und Erzieher beteiligt Euch!
Liebe Liga,
wir hätten uns schon letzten Herbst gewünscht, dass es Druck gibt für einen besseren Betreuungsschlüssel. Da ist ja nichts geworden. Ob man im Wahlkampfgetöse nun nicht untergeht? Für die vielen Erzieherinnen wäre es schade, die warten schon solange…
Herzlichen Grlückwunsch zur gelungenen Seite und viel Erfolg. Beharrlichkeit wird sich auszahlen!
Die besten Grüße aus dem Vogtland.
R. Scheunemann
Oelsnitz